Back-Erlebnisse für Familien in Südtirol
Kleinen Moment noch – die Webseite wird geladen …
Familienhotels Südtirol
Menü
Back-Erlebnisse für Familien in Südtirol

Ganzjährig | Kultur | Ganz Südtirol | Kulinarik

Backe, backe Brot!

Vom Feld auf den Frühstückstisch

Woher kommt eigentlich das Brot vom Frühstückstisch? Wir gehen der Sache auf den Grund – vom goldenen Kornfeld bis zum duftenden Gebäck.

Mmh, dieser Duft! Herrlich. Es gibt kaum einen besseren Geruch als den Duft nach frischgebackenem Brot. Bevor das Brot auf dem Frühstückstisch landet, hat es allerdings eine lange Reise hinter sich: vom Korn bis in den Ofen. In Südtirol erlebt Ihr, wie frisches Brot entsteht.

Das goldene Feld
Alles beginnt in den großen Kornkammern Südtirols: dem Pustertal oder dem Vinschgau. Hier, aber auch im Eisacktal und auf dem Tschögglberg, wird seit Jahrhunderten heimisches Getreide kultiviert. Dazu zählen Dinkel, Gerste, Buchweizen und vor allem Roggen, der Zähste unter den Getreiden, dem karger Boden und Trockenheit wenig anhaben können. Zupft eine Ähre ab, zerreibt sie fest zwischen den Handflächen und pustet: Die leichte Spreu fliegt davon, die harten Körner bleiben in eurer Hand. Das heimische Getreide trägt sogar ein eigenes Siegel mit dem Namen „Regiokorn“. Damit erkennt ihr auf einen Blick, dass das Korn wirklich aus Südtirol stammt.

Es klappern die Mühlen …
Aus Korn wird Mehl – und dazu braucht es die Mühle. Heute gibt es landesweit mehrere große Mühlen. Wie sie früher aussahen, seht ihr am Terner Mühlenweg im Pustertal: Am Bach reihen sich bis zu 500 Jahre alte Radmühlen, und im Sommer drehen sich manche noch. Das Wasser treibt das Rad, das Rad dreht den schweren Mühlstein, Korn für Korn wird zu Mehl. Zwischen zwei glatten Steinen könnt ihr das selbst probieren: ein paar Körner reiben, bis es staubt. Erst grob, dann fein. Aus hart wird weich. Fühlt den Unterschied!

Backen wie vor 800 Jahren
Aus dem Mehl wird Brot. Wie es gebacken wird, seht ihr beim Brot- und Strudelmarkt in Brixen, der jährlich Anfang Oktober stattfindet. Eines der berühmtesten Südtiroler Brote ist das Vinschger Paarl, zwei runde flache Laibe, die beim Backen zu einem „Paar“ zusammenwachsen. Seinen Ursprung hat die Brotdelikatesse im Kloster Marienberg. Schon vor rund 800 Jahren buken es dort die Mönche. Das Geheimnis des einzigartigen Geschmacks liegt in den drei Gewürzen: Fenchel, Kümmel und Brotklee. Für alle, die es gerne knusprig haben, gibt’s das Schüttelbrot. Dieses wird – wie der Name sagt – geschüttelt.

In unseren Familienhotels Südtirol tischen wir euch bereits zum Frühstück jede Menge Brotspezialitäten auf.

Eure Familie Gamper
Familienalm & Almchalets Taser Alm

Family Blog

/

Newsletter