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Eleonora - 41 JahreÜber unseren fantastischen Kurzurlaub im Familienhotel Heidi
 

Vom Müssen zum Können und wieder zurück

Das lang ersehnte Wochenende, das wir im Vinschgau, genauer im Familienhotel Heidi in Partschins verbringen wollen, steht bevor. Mit einer schlafenden 4-Jährigen im Auto beginnt der Mini-Urlaub auch so entspannt, wie erhofft.
 
 
 
 
 
Das Zwei-Tage-Zuhause
Mit Koffer und noch im Halbschlaf taumelnder Tochter im Schlepptau stehen wir an der Rezeption: Das Ehepaar Fissneider kommt uns mit ausgestreckter Hand entgegen und heißt uns in ihrem Hotel herzlich willkommen. Unsere Tochter bekommt sogar ein Willkommensgeschenk … und zack, ist sie schon hellwach! Der erste Eindruck sitzt – und gefällt.

Frau Fissneider bringt uns in unser Appartement und weiht uns auch gleich schon in das Motto des Familienhotels ein: „Alles darf man, nichts muss man.“ Sie überreicht uns die Morgenpost vom aktuellen Tag und erklärt, dass sie jederzeit zu unserer Verfügung stehe. Vom Müssen zum Dürfen. Ja, wir fühlen's schon.

Das Zwei-Tage-Zuhause
Lichtdurchflutet präsentiert sich unser neues Wochenend-Zuhause, in dem wir uns sofort wohlfühlen! Hier wurde alles kindgerecht eingerichtet: Unsere Tochter hat ein eigenes, für sie leicht erreichbares Waschbecken, das sie plantschend sofort testet und die Steckdosen befinden sich alle an für Kinder nicht zu erreichenden Stellen. In der Morgenpost stöbere ich schonmal, was für tolle Veranstaltungen, Ausflüge und Wanderungen man in der Umgebung unternehmen kann. Mal sehen, in welche Richtung uns das Wochenende treibt. Wir wollen uns gar nicht festlegen – das Muss soll sich bloß von uns fernhalten! :-)

Familienschwimmen!
Auf dem Balkon genießen wir die Ruhe. Unser Blick schweift zu den Bergen, die uns umgeben, zur Spielwiese und schließlich zum Schwimmbad … ja – hier gefällt's uns! Steffy, die sich inzwischen sicher schon 5 Mal hintereinander in ihrem Kinderwaschbecken die Hände gewaschen hat, kommt auf den Balkon gelaufen und besteht vehement darauf, in den Arm genommen zu werden, damit auch sie über den Balkonrand hinaussehen kann. Da bleibt ihr Blick auch schon beim Schwimmbad kleben und es gibt kein Halten mehr. Warum auch? „Natürlich DARFST du schwimmen gehen!“
Rein in die Badehosen und ab ans Becken! Aber: Innen- oder Außenpool? Da dieser Kurzurlaub im Zeichen der Freiheit steht, teilen wir uns auf – ich geh mit der Kleinen zum Innen-Kinderpool und mein Mann hingegen bleibt am Außenpool.

Freiheit und Freizeit
Nach ausgiebigem Plantschen suchen wir uns den besten Platz auf der Terrasse aus. Wir bestelllen einen Affogato – also schwarzen Kaffee mit einer Kugel Vanilleeis darin – und Steffy bekommt ein Schokoeis, liebevoll mit Schokodrops und Keksen dekoriert. Wir schmatzen genüsslich um die Wette. Aber dem Anblick der Spielwiese kann die Kleine nicht widerstehen – das ist auch gut so. Vom Tisch aus behalten wir sie immer schön im Auge und genießen inzwischen auf der Terrasse die Zeit zu Zweit. Sie findet auf dem Spielplatz neue Freunde und plaudert fröhlich mit ihnen, und wir tun das selbe: Endlich Zeit für Vieles, das lang schon hätte erzählt werden müssen. Dabei ergibt sich auch ein Gespräch mit Herrn und Frau Fissneider, sodass uns erst nach einer Weile das Knurren im Magen daran erinnert, dass es Zeit fürs Abendessen ist.

Wir haben die Übernachtung in einem Appartement gewählt, damit wir die Freiheit haben zu entscheiden, ob wir lieber gemütlich zu Hause bleiben und uns selbst etwas kochen, oder ob wir uns doch im Restaurant kulinarisch verwöhnen lassen. Und heute ist uns eindeutig nach letzterem: Nach Nicht-Kochen-Müssen und Verwöhnt-Werden-Dürfen.

Frühstücksfreiheit
Beim Frühstück dürfen wir wählen zwischen Brötchenservice und Frühstück im Hotel – auch hier fällt unsere Wahl auf letzteres. Ich liebe das Frühstück im Urlaub und bin schon gespannt, wie das Buffet im Familienhotel Heidi aussehen wird. Schnell wird mir klar: Es ist RIESIG! Alles ist da, an das man beim Wort „Frühstück“ denkt. Vom frischen Baguette, Vollkornbrot, hausgemachtem Kuchen, Croissants, über Joghurt, Früchte, Müsli, Schinken, Käse bis hin zum Superfood wie Chia-Samen. Unser Frühstück zu Hause ist entweder lecker oder gesund – hier im Familiehotel Heidi ist es beides.

Tränen zum Abschied
Dass wir auch bei Steffy mit diesem Urlaub ins Schwarze getroffen haben, zeigt uns ihre Reaktion am Abreisetag: „Fahren wir jetzt nach Hause? Ich will aber nicht! Ich will hierbleiben!“, und dann folgen nur noch Krokodiltränen. Ja, es geht zurück zum Muss: „Wir MÜSSEN leider gehen.“
Den besten Trost spende ich mir selber und überrede meinen Mann, im Herbst wieder für eine Woche hierher zu kommen. Viel Überredungskunst musste ich dazu aber gar nicht aufbringen …
 

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Familienapparthotel Heidi ****
Meraner Land - Partschins
Auf der Sonnenseite des Lebens
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