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Ines - 31 JahreUnser Familienwochenende im Antholzertal in Südtirol
 

Nicht, was wir uns erwartet hatten

Sondern viel, viel mehr. Aber - beginnen wir doch bei dem, was wir uns ganz bestimmt NICHT erwartetet hatten. Unser Abenteuer “entspanntes Wochenende” begann nämlich schon drei Straßen von zuhause entfernt. Mit einem LKW, der unser mit Kind und Koffern vollbeladenes Auto rechts hinten küsste. Nicht ganz sanft. Aberes ist keinem was passiert. – Keinem außer der Urlaubs-Laune vielleicht, die hatte tatsächlich was abbekommen.
 
 
 
 
 
Manchmal braucht's nicht viel. Und doch bekamen wir's.
Ankunft im Family Resort Garberhof -  Zack. Manchmal reicht so wenig und die Welt ist wieder gut. Ein freundlicher Blick. Die Aussicht auf ein wohl temperiertes Schwimmbad hinter der Glasfront. Ein aufgeregt herum hüpfendes Kleinkind, das “sein” Familienhotel schon supercool findet, bevor wir überhaupt das Zimmer betreten haben und eine Lobby, die zwischen toll inszenierter Stubenecke und detailverliebt stylischer Hotelbar Erwartungen nach Drinks in Zweisamkeit weckte. Um dem monotonen “Gehnwirjetztschwimmengehnwirjetztschwimmen” Einhalt zu gebieten, war Mami leiiiiider gezwungen Papi alleine joggend die Gegend erkunden zu lassen.

Emil und ich genossen wohlig warme Plantschebecken mit lauter Attraktionen, die es jetzt auszukundschaften galt. Sprudelstrudelblubberwasserstrahl. Durch eine Glastür schwammen wir zwei Bade-Engelchen - einmal mit und einmal ohne Schwimm-Flügel - durch die Nebelschwaden ins Freie hinaus.

Ich und du. Ich und ich.
Zeit haben, für das, was einem am Wichtigsten ist. Wann kann man im Trubel des Alltags sein Kind schon so ganz ungezwungen, ganz ruhig genießen?
Aber auch Ganz-alleine-sein tut mal gut. Die Sauna empfing mich mit warmen, offenen Armen. Ich hatte sie für mich allein. Mit einem Seufzer kuschelte ich mich in die gesunde Hitze und dachte an nichts mehr außer an meine eigenen Atemzüge. Schummerlicht und Holzduft.

Essen macht glücklich.
Es ist schön, sich gemeinsam fürs Abendessen fertigzumachen. Das ist ein Plantschen, Fönen, Wühlen, Schminken im Zimmer. Und als wir den Speisesaal betraten und das Menü von der Karte ablasen, wussten wir, dass wir gut daran getan hatten, denn solches Essen verdient Wertschätzung. Vor allem, wenn es auch genauso schmeckt wie es klingt. Tunfisch-Variation, wunderbares Filet in Gemüsebegleitung, ein Salatbuffet, das bunt begeistert und ein Dessert, bei dem wir ganz in Schweigen verfielen. Und nach einem zweiten Gläschen ebenso vorzüglichen Weins lobte ich die Küche, lobte ich jede Servicekraft, die sich an unseren Tisch begab einfach nur um sicherzugehen, dass meine Begeisterung den Koch auch erreichte.

Ja, wir sind Gourmets. Alle drei. Und weil Kinder im Hotel Garberhof nicht Pommes bekommen, sondern ebenso fein dinieren wie die Großen, blieb in den Tellern aller nichts zurück. Nicht mal ein Höflichkeits-Häppchen. Essen macht glücklich.

Von Aus- und sonstigen Flügen
Wenn der Familienvater Skifahren möchte, die Mami lieber Schneeschuhwandern und das Kind einfach nur spielen, dann hat man zwei Möglichkeiten. Entweder, man nutzt die gefühlten 1.000 Spielecken und -möglichkeiten und die Kinderbetreuung des Hotels, dann kommt jeder auf seine Kosten. Oder man geht rodeln. Denn rodeln – das gefällt doch IMMER allen. Das ist Sport für den Vater, wenn er die Rodel samt Kind drauf nach oben ziehen muss. Das ist Landschaftsidylle und Erholung für die Mami. Und “Gaudi” pur für den Kleinen. Was sag' ich – für alle drei. :-) Ein wunderbarer Aus-Flug zur Steinzger Hütte, der mit einem tollen “Flug” in den Schnee endete. Kopfüber. Das Schnapsl war schuld.

We take it easy …
Woran wir merkten, dass wir rundum entspannt und ruhig und überhaupt erholt locker waren? Nun. An den Auffahrunfall hatten wir nicht eine Sekunde mehr gedacht. Die ganzen zwei Tage nicht. Bis zur Heimfahrt. Da standen wir dann in der Garage vor dem Auto. Schmunzelten. “Take it easy”, sagte er. “Das ist doch nur ein Auto.”
 

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Hotel Dolomit Family Resort Garberhof ****s
Dolomiten - Rasen-Antholz
Natururlaub für höchste Ansprüche
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