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Primin - 29 JahreEin ganz besonderes Familienhotel: Tierisch gut!
 

Meine Tochter, ein Alpaka und ich

„Wir übernachten am Wochenende in Montiggl, im Gartenhotel, überrascht mich meine Frau mit ihrem „Jetzt-zeig-schon-endlich-deine-Begeisterung-Gesichtsausdruck“. Freie Wochenenden im Hotel sind prinzipiell ja schön, aber mit einer Zweijährigen, die das Temperament ihres Vaters geerbt hat? Stillsitzen, kleines Zimmer, ewiges Herumtragen und „Psssst, nicht so laut“? Natürlich sage ich nicht Nein und wage mich nach Montiggl – schließlich ist es nur für eine Nacht.
 
 
 
 
 
Petrus scheint Mitleid mit mir zu haben, denn er schickt mir strahlend blauen Himmel und angenehme, sommerliche Temperaturen. Mit offenem Fenster cruise ich die kurvige Straße leicht bergauf nach Montiggl. Die freundliche Dame an der Rezeption ist mir gleich besonders sympathisch, denn sie teilt mir mit, dass ich mein Auto in die kühle Garage stellen darf, wo es vor herumtobenden Kindern, Hagel und sonstigen Störfaktoren sicher ist.

Wir spazieren zum Montigglersee: Norah soll nicht ihres Mittagsschlafes beraubt werden. Plötzlich sitzt sie wieder aufrecht im Wagen, blickt nach rechts und sagt: „Oss!“ (für „Ross“ = Pferd) Wie toll ist das denn? Hier im Hotel gibt es Alpakas! „Aka!!“ Ja genau, vier Alpakas mit eigener, kleiner Ranch. Ich bin schon etwas beruhigter, denn für die Unterhaltung meines Kindes ist damit gesorgt. Zehn Minuten später schlummert sie in der Horizontalen und wir machen es ihr auf dem Liegestuhl vor dem Pool nach.

Mein Zeitgefühl scheint sich hier in Luft aufzulösen: Gefühlte zwei Stunden später öffne ich meine Augen – „so dunkel hatte ich deine Augen gar nicht in Erinnerung … “ OH MEIN GOTT! Ein echtes Alpaka steht nur etwa 20 cm von mir entfernt und begrüßt mich mit gelassenem Blick. Wie uns das Personal später erklärt, dürfen sie sich hier im Hotelbereich frei bewegen, sind super-zahm und werden natürlich von den Kindern geliebt.

Nächste Station: Wasserrutsche! Ich schnappe mir meine Tochter und los geht’s. Mama kann ohnehin besser Fotos knipsen – also Muskeln anspannen und go! Nachher noch mal kurz ins warme Wasser des angrenzenden Hallenbads tauchen und ab ins Zimmer zum Frischmachen für das Abendessen. Kleine Zimmer hatte ich befürchtet? Vonwegen. Das Zimmer ist grandios: Es gibt getrennte Schlafbereiche, meine Frau und ich … – ähm – unsere Tochter kann also in Ruhe wie gewohnt um 8 Uhr schlafen gehen.

„Aka, aka!“ Norah und ich statten den sympathischen Alpakas noch einen Besuch ab, während sich Mama für das Abendessen schick macht. Zurück am Tisch darf ich aus der gut sortierten Weinkarte wählen und anschließend einer meiner Lieblingsbeschäftigungen nachgehen: Fleisch essen. Ein wunderbar gebratenes Schweinefilet wird gekonnt serviert und ich könnte locker noch zwei davon verdrücken.

Am nächsten Morgen freue ich mich schon auf das Frühstücksbuffet – Hunger hat man doch irgendwie immer! Während Norah ein „Aka“ zeichnet, beschließe ich, dass wir noch den ganzen Tag hier verbringen sollten und erst am Abend nach Hause fahren. Norah fühlt sich im „Kinderparadies“ mit vielfältigen Spielmöglichkeiten richtig wohl und wir uns auf der Liegewiese noch viel mehr.

Schweren Herzens fahre ich den Hügel wieder hoch – die zwei Tage hier waren echt Auszeit pur. „Aka!!“ Ja meine kleine Schnecke, wir kommen ganz sicher wieder zurück und besuchen die Alpakas. Das nächste Mal übernimmt auch Papa die Buchung und reserviert 2–3 Tage länger. Ach, wenn man nicht alles selbst macht …
 

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