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Diego - 38 JahreEin Wochenende im Familienhotel Alpenhof in Meransen
 

Hinterm Vorhang

Seit wir das Familienhotel Alpenhof betreten haben, wissen wir, dass Holz nicht nur kuschelig und heimelig, sondern durchaus auch stilvoll modern verarbeitet werden kann. Tolles Interieur, das Ästhetik, guten Geschmack und holziges Wohlbehagen vermittelte.
 
 
 
 
 
Stillsitzen? Nein, danke.
Wir stellten die Koffer ab, schoben den Vorhang zur Seite und – wow – damit hatten wir jetzt nicht gerechnet. Der Anblick, Ausblick oder vielleicht doch besser Weitblick machte uns fast schwindelig! Greisenhafte Wächter – die Dolomiten - umrahmten das weite Tal. Ein Vogel müsste man sein, dachte ich mir. Mit zwei Flügelschlägen würde ich mich von den Lüften weit übers Tal tragen lassen. Gerne wäre ich da stehen geblieben und hätte noch länger diesen Ausblick auf mich und meine Seele wirken lassen. Leider zählt aber seit etwa drei Jahren nicht mehr nur das, was Mami oder Papi wollen. Also – auf zum Rodeln!

200 Meter oberhalb des Hotels befand sich eine Piste für die Skizwerge und gegenüber lag eine weite, schneebedeckte Wiese, die zum Toben einlud. Eine Schaukel und einen kleinen Hügel zum Rodeln gab es auch. Wir stapften durch den Schnee, bauten einen schiefen Schneemann und genossen die Zeit zu dritt, von der es im Alltag immer viel zu wenig gibt. An diesem Tag gab es nichts zu planen, nichts zu organisieren, nichts einzukaufen oder zu kochen – wir konnten einfach Spaß haben und uns verwöhnen lassen. Das Stichwort.

Müde und hungrig trafen wir zum Nachmittagskuchen im Hotel ein. Am Kuchenbuffet wurde uns gleich klar, dass wir die Qual der Wahl hatten: Für welche dieser schokoladigen, strudeligen, fruchtigen Köstlichkeiten sollten wir uns entscheiden? Verstohlen blickten wir uns um und dann luden wir kurzerhand von jedem der Kuchen ein Stück auf unseren Teller und verschwanden flugs zum Tisch in der hintersten Ecke der Stube.

Zurück im Appartement, entledigten wir uns unserer Skianzüge und mein Mann und ich standen wieder vor dem Fenster, ließen die beruhigende Weite auf uns wirken. Nach gefühlten drei Sekunden zog jemand an meinem T-Shirt – unsere Tochter hatte Langeweile. Sie wollte endlich ins Schwimmbad. Und wieder mussten wir unsere Panorama-Meditation abbrechen und den Weg zum Schwimmbad antreten.

Nach ein paar Runden Schwimmen verkroch ich mich in eine der Holznischen. Die waren so toll! Wie eine kleine Höhle, aber aus Holzwänden gemacht, vermittelten sie eine behagliche Intimität. Meine Tochter jauchzte vor Vergnügen, hüllte sich in ein Handtuch und kuschelte sich in das Bett in der Holzhöhle – ich tat es ihr gleich … und ein kleiner Jauchzer entwich auch mir. :-)

Schlemmen und Action, bis der Sandmann kommt
Ein buntes Buffet erwartete uns zum Abendessen. Das fand ich persönlich super, da unsere Tochter von dem mit Erlebnissen vollgepackten Tag müde war, und wir das Essen so ganz nach unserem Rhythmus einnehmen konnten. Und es war außergewöhnlich! So in etwa muss es auch bei „Tischlein deck dich“ gewesen sein … Entenleber, Lachs, Miesmuschel-Suppe.

Nach dem Essen lief unsere Tochter noch zwischen den drei Spielzimmern hin- und her, da sie sich nicht für eines entscheiden konnte. Von mir hat sie das jedenfalls nicht – obwohl, wenn ich so an das Kuchenbuffet vom Nachmittag zurückdenke …

Um 20 Uhr kam dann doch das Sandmännchen und Steffy schlief, kaum im Bett, sofort ein. Nun wäre unsere Zeit gekommen, endlich den Ausblick zu genießen. Aber nein, wieder nichts! Es war draußen schon dunkel. So betrachteten wir einfach nur die Sternbilder. Insgesamt sollte man im Leben viel häufiger die Sterne betrachten, dachte ich mir, und nahm meine Frau an der Hand.

Flockige Bescherung
Der nächste Morgen bescherte uns eine Überraschung: Es hatte geschneit, und während unsere Tochter noch tief und fest schlief, konnten wir endlich in aller Ruhe die Aussicht auf die verschneite Landschaft genießen. Die Schneeflocken, die im gleichmäßig gemütlichen Rhythmus vom Himmel taumelten, wirkten total hypnotisierend auf uns. Ganz langsam bedeckten sie alles wie eine leichte, weiche, weiße Decke.und ein Gefühl der Ruhe, Stille und Beschaulichkeit breitete sich in uns aus.
 

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Familienhotel Alpenhof ****
Eisacktal - Meransen
Entspannung und Bergabenteuer
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