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Ines - 33 JahreUnser Aufenthalt im Parkhotel Holzner hat nicht nur den kleinen Emil begeistert – sondern uns alle!
 

„Emil voll in Fahrt“ oder: „Der schönste Bahnhof der Welt!“

Im Herzen Südtirols, oder nein – eigentlich eher am Nabel des Landes, oberhalb von Bozen – da gibt es ein besonders sonniges Hochplateau: Eines mit charismatischen kleinen Dörfchen, in die man sich auf Anhieb verliebt; eines mit weiten Wiesen, urigen Höfen und eindrucksvoller Geschichte. Da gibt’s Seen zum Baden, Berge zum Wandern, Panorama zum Staunen. Unschwer zu erraten, wahrscheinlich, dass ich diesen Ort einfach gerne mag. Die Rede ist vom Ritten.
 
 
 
 
 
Wie wir in den Rittner Bann gezogen wurden
Und ja, da gibt’s auch dieses edle Hotel, in dem ich schon immer mal ein paar Tage verbringen wollte. Schon zig Male bin ich daran vorübergelaufen, -geradelt, -gewandert, -flaniert – ich fand's jedes Mal schick, so von außen. Irgendwie – besonders. Anders. Das Parkhotel Holzner.

Ein Familienwochenende in einem der Südtiroler Familienhotels – diesen Wunsch wollten wir uns erfüllen und da schlug ich natürlich das Parkhotel Holzner vor. Darum konnte man schließlich auch gar nicht mehr sagen, wer mehr vor Freude hüpfte: der 4-jährige Emil oder ich, die Mama. :)

Schon die Anfahrt zum Hotel war total ent- oder spannend, je nachdem, wen von uns dreien man fragt, denn Emil findet Seilbahnfahren ja sowas von aufregend! Gemütlich schwebte sich's in der Kabine über die Häuser Bozens hinweg, flugs über die Baumwipfel und dann – direkt ins Hotel! Naja, es machte zumindest so den Anschein, denn die Seilbahnstation befindet sich – kann's denn noch bequemer sein – direkt nebenan.

Doch bevor wir mit unserem Gepäck tatsächlich durch Tor und Park ins Hotel schreiten konnten, wie ich mir das schon so oft ausgemalt hatte, gellte ein lauter Schrei über den gepflasterten Platz. „Ein Zuuuuuuuuuug!“ Da unser Emil nun die Blicke aller Umstehenden auf uns gezogen hatte, winkte ich beruhigend ab. Alles gut, nur keine Panik. „Eine ganz normale Reaktion.“ Züge sind – wie Seilbahnen – nämlich total Emils Ding. Und da stand ja tatsächlich die kleine, schnuckelige Rittner Bahn, die täglich mehrfach quer über meinen vielgeliebten Ritten rollt und ein Dörfchen mit dem anderen bequem verbindet. Sie pfiff zur Abfahrt. Ich hatte ja eigentlich auch nichts gegen eine kleine Sightseeingtour einzuwenden und hopste mit meinen Männern flugs noch in die Rittner Bahn.
Weiden, Wiesen, Wunderblicke. Smalltalk mit anderen Urlaubsgästen. Fotoapparate die klicken, Smartphones, die schwenken. Und ein Emil, der über das ganze Gesicht strahlte. Einmal hin. Einmal her. Mit dem Tucker-Zug über den Ritten.

Aber dann, endlich, schritten wir doch noch durch Türen und Tore des Hotels. Und staunten über Architektur und Einrichtung. Das ganze Haus wunderbar authentisch, altehrwürdig. Im Jugendstil. Das Zimmer voller Details, die ich aufgeregt erforschte. Und dann, plötzlich. Ein Schrei. „Die Seiiiiiiilbahn!!!“ Und schon entdeckte ich den Grund für lautstarke Freude: Von einem der vielen Fenster aus sah man die Seilbahn über die Weiten der Hänge schweben. Ja, jeder hat nun mal so seine Leidenschaften.

Ein Sonnentag im September. So wie er im Buche steht. Und ein Infinitypool vor Hammer-Panorama, auch wie er im Buche steht. Und ein Buch nahm ich dann noch mit an besagten Pool. Mann und Kind schnappten sich Schwimmflügel und einen kühlen Drink, nein, umgekehrt war das natürlich. Die beiden plantschten, ich döste. Und die Septemberfarbe malte mich noch ein bisschen goldbraun.
Ein Schrei zerriss die Schwimmbad-Ruhe . „Die Seiiiiiiilbahn!!!“ Ja. Meine Güte. Auch vom Schwimmbad aus konnte man die noch sehen. Das Tüpfelchen auf diesem wunderbaren Freibad-i.

Emil machte sich auf, um die zahlreichen Spielzimmer zu entdecken. Da gab's ganz tolle Spielsachen, erzählte er dann. „Und was hast du denn dort gespielt, Emil?“ fragte ich ihn. „Zug.“ Klar.

Als die Sonne unterging, die nicht allzu fernen Bergspitzen rosa bemalte und die Äcker in Goldlicht tünchte, gönnten wir uns einen Aperitivo auf der panoramareichen Terrasse in trauter Dreisamkeit und erklärten uns in romantischer Stimmung abwechselnd, wie lieb wir uns hatten. Und dann begaben wir uns an unseren hübsch gedeckten Tisch und machten für die ganze Dauer des Dinners lauter „Hmmmmms“. Ein fantastisches Gourmet-Menü. Und ja – wir drei verstehen ja schon was vom Essen. Nicht nur von Zügen und Seilbahnen. Und dann planten wir unseren nächsten Tag am Ritten. Zum Rittner Horn sollte es gehen. Ja. Natürlich. Mit der Seilbahn.

„Mama“, sagte Emil abends in seinem Bettchen, schon im Halbschlaf. „Das ist das schönste Kinderhotel der Welt. So schön, wie ein Bahnhof.“
 

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Mehr zu diesem Familienhotel findet ihr hier...

 
Parkhotel Holzner ****s
Südtirols Süden - Ritten
Fernblick. Und alle Zeit der Welt.
Details zur Unterkunft