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NoraEin suuuper Familienurlaub im Familienhotel in Schenna oberhalb von Meran
 

Die Abenteuer eines Dreikäsehochs

„Keine Chance – der Mittagsschlaf wird heute wohl ausfallen“, höre ich sie reden. Ich bin immerhin schon eineinhalb Jahre alt und es ist ja gerade sooo spannend! Überhaupt wollten Mama und Papa doch in dieses Hotel fahren und haben deshalb noch so viel zu erledigen und in die Taschen zu packen – da lasse ich das Mittagsschläfchen doch tatsächlich ausfallen. Und warum packt Mama eigentlich doppelt? Einmal rein und dann noch mal, nachdem ich alles wieder aus dem Koffer rausgezogen habe? „Dann geht sie eben abends früher schlafen, das passt schon.“ Nooo way – Mama hat es immer noch nicht begriffen. Abends bin ich doch nie müde, schon gar nicht im Urlaub! Egal, rein ins Auto erstmal. Aber natürlich muss Mama nach 500 m nochmals umkehren – Schnuller vergessen! Ohne den fahre ich nirgendwo hin, das weiß sie wenigstens.

„Wir waren ja seit Ewigkeiten nicht mehr schwimmen, das machen wir am besten gleich wenn wir da sind! Norah, wir sind in 5 Minuten … Na toll – eingeschlafen.“ Höre ich Mama aus weiter Ferne säuseln. Tja, ich bin eben müde. Planwechsel also, umsteigen in den Buggy und weiterschlafen, Check-in an der Rezeption. Eine ganz liebe Stimme begrüßt uns, lächelt und blickt auch gleich in meinen Kinderwagen: „Ach süß, sie schläft“. Ich nehmen die Stimme im Halbschlaf wahr, aber eines entgeht mir nicht: Eine Packung Schokokekse als Willkommensgeschenk! Wie toll ist das denn?
 
 
 
 
 
Huiiii, Spritzalaaarm!
14:10 Uhr – ich wache in einem schönen, weichen Doppelbett auf. Mama und Papa haben schon Badesachen an. Hey – haben die etwa vergessen, dass ich mit zum Schwimmen will?

Jetzt bekomme ich auch endlich die langersehnte Schwimmwindel verpasst und Papa trägt mich ins Hallenbad. Cool, die haben ja mehrere Pools hier. Gleich ins Wasser, dagegen ist die Badewanne zuhause ein Witz. Nein, Schwimmflügel ziehe ich auf gar keinen Fall an – wer will schon diese Plastikdinger an den Armen. Und nein, Mama, die Schwimmflügel sind nicht zwei orangefarbene, niedliche Segelboote, die mit ins Wasser wollen. Auf die Tricks falle ich bestimmt nicht mehr rein, dafür bin ich schon zu alt. So, los geht’s, Spritzalarm! Das kleine Becken macht am meisten Spaß, da kann ich ohne Hilfe stehen. Gleich daneben ist noch ein super Becken, es hat eine Rutsche und dahinter sind sogar Piraten. Im dritten, großen Becken, kann Mama in Ruhe ihre Bahnen ziehen, während Papa mal wieder viel Ausdauer im Mit-mir-Blödsinn-machen zeigt.

Postkartenerinnerung
Rollentausch – während der Papa sich eine stille Stunde in der Sauna gönnt, macht sich Mama mit mir auf den Weg nach „Meran 2000“. „Das schöne Wetter muss man ausnutzen“, meint sie. Wir drehen eine flotte Kinderwagenrunde und natürlich darf ein entspannter Espresso auf der Terrasse des Cafés nicht fehlen. Das Wichtigste haben wir im Hotel vergessen – nein, nicht Papa – die Kamera. Postkartenqualität hätten die Bilder heute auf jeden Fall gehabt. Naja, egal, wir speichern den Moment einfach im Kopf.

Als wir zurückkommen, erwartet uns ein schnarchendes Etwas im Hotelzimmer. Papa scheint es hier wohl besonders entspannend zu finden. Mama meint, er muss sich mal erholen. Ich frage mich, wovon nur?!

Mama und ich gehen inzwischen in den „Bärenclub“. Das ist ein toller Spielplatz, nur eben drinnen statt draußen. Mit Kletterwand und ganz vielen Hüpf-Matten, Hängematten, einem Kicker, zwei Strandkörben, gaaaanz vielen Spielsachen und einem Spielhaus, in dem ich kochen, waschen und sogar einkaufen kann. Die Frau, die hier „wohnt“, ist echt supernett und bastelt mit ein paar Kindern am Tisch. Immer wenn ich sie ansehe, lächelt sie und winkt mir zu.

Endlich ist es 19.00 Uhr und wir können zum Abendessen in den Speisesaal. Bei soviel Action grollt es im Magen, als hätten wir im Kinderclub einen Bären verschluckt. Salatbuffet, Kinderbuffet und heute sogar Nudelbuffet als Vorspeise. À la carte entscheiden wir uns beide für das Spanferkel. Der Nachtisch soll ein Apfelküchlein mit Vanilleeis sein.

Unter Gleichgesinnten fühl ich mich wohl!
Ein entspannter Blick nach links und rechts zeigt mir: Bei den anderen Tischen hat sich exakt die gleiche Mais-Nudel-Gurken-Brotkrümel-Mischung unter den Hochstühlen angesammelt. Ja, ich fühle mich hier wirklich wohl. Ich bemerke, dass eine Mutter am Nachbartisch die Bedienung fast nicht versteht, weil das „Mama-Mama-Mama-du Maaamaa“ neben ihr so laut ist. Da fühl ich mich noch wohler – wir sind hier echt unter uns. Die Mamis tauschen „Oh ja ich kenne das“- Blicke aus und verstehen sich nach einem Glas Wein so, als würden sie sich schon ewig kennen. Auch wir Kinder sind rasch best friends und spielen im Speisesaal ein bisschen Fangen.
 

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Wander- und Familienparadies Gutenberg ****
Meraner Land - Schenna
Kreativ sein in der Natur
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