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Nora - 41 JahreUrlaub im Familienhotel Adlernest im Schnalstal
 

Der „Traum in Weiß“ - 8 Jahre später

Wir sehnten uns nach Frischluft, nach Bergen, nach SCHNEE, welcher uns dieses Jahr zu Hause leider gemieden hatte. Und weil das Familienhotel Adlernest im urigen Schnalstal all das versprach, sind wir auch dort gelandet. Ausschlaggebend für die Wahl dieses Hotels war aber auch der nur zehn Autominuten entfernte Gletscher, welcher uns die 100prozentige Schneegarantie auf jeden Fall bot. Und wirklich, da war er: weiß, imposant – so majestätisch!
 
 
 
 
 
Schneeauftakt
Fini, die nervenstarke Kinderdame des Hotels, begleitete uns und eine kleine Gruppe von Kindern zur nahe gelegenen Dorfwiese. Bedeckt mit Schnee und mäßig steil war die das absolute Kinderrodelrutschhighlight! Das war ein Spaß! Schneebälle - manchmal auch die Kinder selbst - flogen durch die Luft; andere Dreikäsehochs rutschten auf Rodeln und Bobs den Hang hinab. Endlich konnte meine Tochter in ihren neuen Stiefelchen im Schnee herumtoben, bis sie selbst aussah wie ein kleiner Schneemann. Schließlich zauberte Fini aus ihrem Rucksack heißen Tee und Kuchen. Ein perfekter Auftakt.

Kaltwarmgenuss
Durchgefroren von der Rodelpartie schmissen wir uns in die Baderobe und fuhren mit dem Aufzug zur Wellnessoase hinab. Steffy wollte sofort in die große Wasserwanne, welche, wie sie meinte, blubberte wie im Kochtopf. Sie konnte es nicht erwarten, ihre kalten Füßchen im warmen Whirlpool zu wärmen – wir ebenso wenig. Familien-Entspannung im lustig blubbernden Kochtopfwasser!

Zweisamkeit ist ungewohnt
Kurz vor dem Essen blieb noch Zeit für einen Abstecher ins Spielzimmer, wo Fini versuchte, den vor Spaß kreischenden Kindern aus dem Märchenbuch vorzulesen.
Unbeirrt mischte sich meine Tochter unter die tobenden Knirpse und alsbald hatte sie uns total vergessen. Irgendwie wehmütig beobachtete ich sie aus einiger Entfernung. Auf der einen Seite fühlte ich mich frei und freute mich darauf, ein bisschen Zeit mit meinem Partner zu verbringen. Andererseits … ja … meine Kleine wird eben größer. Wie schnell doch die Zeit vergeht. In diesem Moment nahm mich mein Mann an der Hand und lud mich auf einen Drink an der Hausbar ein. „Entspannung kommt nicht immer von alleine!“ meinte er. Das Prickeln half dabei. Nicht nur das im Glas. Nach 8 Jahren Ehe kommt auch das nicht immer von alleine. :-)

Kulinarik am Abend, Kulinarik am Morgen ...
Betörender Duft aus der Küche alarmierte uns, dass es Zeit fürs Abendessen war. Ich war dankbar, dass meine Erkältung vor einigen Tagen das Weite gesucht hatte und ich somit in den Genuss dieser wunderbaren Geschmacksvielfalt kommen durfte! Für mich das absolute Highlight war das Gemüsemedaillon mit Scamorzakäse vom Grill. Perfekt gegrillt, g'schmackig, saftig, knackig. Alles.

Das Frühstück ist für mich einer der Momente, die ich im Urlaub total genießen kann: der Duft nach frischem Brot, die weichen und zugleich knusprigen Croissants, die flauschigen Kuchen...das ist für mich der schönste Start in den Tag! Mein Mann stürzte sich indes lieber auf Herzhaftes. Speck, Käse, Eier in allen Facetten. Diese Auswahl hat man nur im Urlaub. Zurück von meinem Rundgang am Frühstücksbufett entlockte ich meiner Tochter einen Freudenschrei, als sie Streichschokolade auf meinem Teller sah....welche flugs zu zwei Dritteln in ihrem Mund verschwand. Der Rest befand sich außen drumherum.

...und auf der Alm!
Ein besonderes Highlight dieses Urlaubs war die Schneewanderung zum Marchegghof (www.Marchegghof.com) mit anschließendem Mittagessen. Schon nach wenigen Minuten Fußmarsch kamen wir in den Genuss von beeindruckendem Panorama. Während uns die lärchenbedeckten Felsen in ihren Bann zogen, war unsere Tochter hin und weg von Rocky, dem schnuckeligen Jack Russel, der uns zur Alm begleitete und den sie am liebsten gleich mit nachhause genommen hätte. Freudig springend schoss er an uns vorbei und meine Tochter mit der Leine hinterdrein. Angekommen auf der Alm wärmten wir uns mit einer dampfenden Frittatensuppe auf und danach folgte - wie kann es auf dem Berg anders sein - ein flauschiger Kaiserschmarrn.

Auf zum Abstieg!

Immer wieder musste ich stehenbleiben, und das Bild, das sich mir bot, in mich aufsaugen. Ich wollte mir jedes Detail merken: die schneebedeckten Erdwellen, die links und rechts in Felsen übergingen, auf denen sich nackte Lärchen gesetzt hatten. Am Ende des Tales der imposant thronende Gletscher, wolkenbehangen und von der Abendsonne wunderschön beleuchtet. Ein Anblick, den man nicht so schnell vergisst...so kontrastreich, so rau und doch so unberührt und so natürlich! Ich fühle mich … wieder voller Energie. Stark und standhaft – wie der Gletscher.

 

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Aktiv & Familienhotel Adlernest ***s
Meraner Land - Schnals
Voller Action auf Ötzis Spuren
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