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Ines - 32 JahreFamilienhotel Alphotel Tyrol
 

Das Kind in mir ODER beste Freunde sein

Wenn man Zeit hat, nimmt man nicht den direktesten Weg über die Autobahn bis nach Sterzing, um dann über Ratschings zum Alphotel Tyrol zu brausen. Man macht aus der Anreise eine Panoramafahrt. Und so tuckern drei Generationen im weißen, leicht altersschwächelnden Auto rein ins Passeiertal, hoch hinauf auf den Jaufenpass und von dort wieder gemütlich runter ins grüne Ratschings. Die quirlige Oma, der pfiffige Dreijährige und ich, die Mama. Nein, bei diesem Gespann und mit diesen vielen Kurven kann so eine Autofahrt gar nicht langweilig werden. Sogar Foto-Stops wurden von Klein-Emil freudig begrüßt. Die Umgebung IST ja auch so spannend und so grün und so aussichtsreich und so „mamischaumalmamischaumal“.
 
 
 
 
 
„Mami schau mal!“
Von Weitem schon hat Emil den Spielplatz entdeckt. Der war ja auch nicht zu übersehen, so groß ist der. Und schon fand er das Hotel total „juchuuu!“. Wir übrigens auch. Ankommen heißt hier staunen. Auch für die Großen. Weil die Lobby so weitläufig ist, wie die ganze Anlage. Da bedarf es sogar Wegweisern! Ein Willkommenstrunk auf der Sonnenterrasse, ja JETZT waren wir angekommen. Im Urlaub. Aber wir konnten es kaum erwarten diesen Spielplatz zu entdecken und begaben uns auf Erkundungstour.

Nicht das Alter bestimmt, wie jung wir sind!
„RutschenSandspielplätzeLamasBrückenHasenställeKlettertürme“, sagte Emil. Und ich sagte: „Stimmt.“ Und dann haben wir alles durchprobiert. Zusammen gespielt. Gelacht, getobt. Endlich wieder Kind sein dürfen, dachte ich, als wir zusammen den Flying Fox ein ums andere Mal hinuntersausten. Und Emil sagte: „Meine beste Freundin“ und umarmte mich.

Dann tuckerte es plötzlich in der Ferne und ein roter, alter Traktor knatterte über eine Wiese. Lauter Kinder saßen auf dem Anhänger. Da gab es auch für uns kein Halten mehr und wir hockten uns hinten drauf. Aufs Pony traute ich mich aber nicht, das würde unter meinem Gewicht bestimmt einbrechen. Emil trabte alleine los, während die flotte Oma fleißig Fotos knipste.

Und dann machten wir besten Freunde uns auf zum Fischen. Denn im Hotelteich, da tummeln sich Fische aller Form und Größe und kleine Angler dürfen sich ihr Abendessen selber angeln. Natürlich ging's auch darum, wer den größten Fisch von allen rauszog. Insgeheim hab' ich meinen blondgelockten Angler angefeuert und die Finger gekreuzt. Das nützt bekanntlich immer. Und – tataaaa – hatte der Kleinste der Knirpse doch glatt den größten Fang an der Schnur!

Was die Fische können, das können wir auch, dachten wir uns. Und so stürzten wir uns – nein, nicht in den Teich – sondern in den Pool mit Gegenstromanlage, Massageblubbern und einer Schiebetür, die das Pool-Innen mit dem Freibad-Außen verbindet. Und während die Berge im Licht der Dämmerung sanft leuchteten tauchten und plantschten wir, bis zur Erschöpfung. Wir besten Freunde, unter freiem Himmel. Die Oma indes, die machte sich auf, die Spa-Welt des Hotels zu entdecken. „Du weißt nicht, was du versäumt hast!“ brüllten wir uns gegenseitig an, als wir uns beim Abendessen wieder trafen. Aber dann erzählten wir uns von all den schönen Dingen dieses Tages.

Und Vielfalt, ja die erwartete uns dann auch beim Dinner, denn das Wort „Abendessen“, würde diesem kulinarischen Höhepunkt des Tages nicht gerecht werden. Das Salatbuffet war so bunt wie der Tag selbst, die Menüfolge so vielfältig wie unsere Erlebnisse, das Dessert so verlockend, dass es einem Leid tat, zu satt für Nachschlag zu sein. So rollten wir uns aufs Zimmer, blickten vom Balkon aus noch ein bisschen hinab auf den großen Spielplatz und das Dämmertal, bis Emil sich ganz freiwillig und alleine in sein Bett kuschelte (schließlich hatte er ein eigenes Stockwerk nur für sich!) und mich noch ein letztes Mal umarmte.
„Meine beste Freundin“, sagte er nochmals. „Mein bester Freund“, sagte ich.
 

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Family & Spa Resort Alphotel Tyrol ****s
Eisacktal - Ratschings
Kleines Paradies in den Bergen
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