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Ines - 31 JahreEin Wochenende im Familienhotel Alpenhof in Naturns.
 

Das Bällebad

Auf ein langes Wochenende, lustige Familienausflüge und Entdeckungstouren im Vinschgau freut sich die Mami WIE ein kleines Kind und MIT dem kleinen Kind. Die Mami, das bin ich, besagtes Kind heißt Emil, ist dreieinhalb Jahre alt, sehr unternehmungslustig und freut sich seit Wochen wie ein Honigkuchenpferd darauf, mit Oma und Onkel im Schlepptau ins Familienhotel Alpenhof bei Naturns zu fahren.
 
 
 
 
 
Liebe auf den ersten Sprung – Klein Emil und das Bällebad
Aber was, wenn es an exakt dem gebuchten Wochenende regnet? Na, dem Emil ist das vollkommen egal. Der hat schon 1.000 Ideen von „auf den Betten hüpfen“ bis „im Kinderbecken plantschen“ – von denen er sagt „das kann ja man alles drinnen machen!“ Gott sei Dank ist seine Mama mindestens genauso kreativ und hat auch schon allerhand Regen-Urlaub-Einfälle, die auch den großen Mit-Urlauber gefallen könnten.

Der Naturns-Reiseführer, den jeder Gast im Hotel erhält, liefert noch ein paar mehr. Nach einer kurzen Hotel-Inspektion steht eines fest: Emil liebt das Bällebad! :-) Und zwar so sehr, dass man beim Zusehen wie Junior sich durch die bunten runden Dinger wühlt, fast Lust bekommt, es selbst zu versuchen. Ein großes Spielzimmer, eine Kletterwand, ein streichelweiches Kaninchen, eine Kuschelecke – Emil sagt „hier ist's besser als im Kindergarten!“. Aber nichts, nein nichts ging über „sein“ Bällebad.

Um uns zu akklimatisieren müssen wir Besucher aus dem Süden des Landes natürlich erst Mal ins Dorfcafé. Da gibt’s Eis und Saft für kleine Gäste, Cocktails für die Großen. Die Uhrzeit ist egal – im Urlaub geht so was Alkoholhaltiges schließlich immer. Im Dorfcafé gibt’s dann auch die besten Tipps, wie man seinen Tag am besten gestaltet. Und jetzt haben wir die Qual der Wahl. Emil meint: „Am besten wir hüpfen ins Bällebad.“
Später, Emil.

Der wohl mystischste Ort – und das Bällebad
Gleich bei Naturns, da biegt man ab, ins wunderbar wilde Schnalstal. Links und rechts der Straße grasen Schafe, an die Gipfel klammern sich graue Wolkenbüschel und rechts, an steiler Felsenwand begrüßt uns von weitem schon ein Kirchlein. Aufregend exponiert. Das wollen wir aus der Nähe sehen. Kultur und Regen – das passt schließlich gut zusammen. Emil ist einverstanden. „Wenn ich später halt ins Bällebad darf“, meint er.
Alles klar, Emil.

Eine steile Straße windet sich den Berg empor, ein Dutzend von der Sonne geschwärzte Höfe sind von der Katharina-Kirche aus zu sehen. Blickt man taleinwärts, erblickt man ein weiteres, spannendes Dörfchen zur anderen Talseite. „Karthaus“ verrät uns ein Schild an der Straße. Das Auto keucht zur anderen Seite des Tals empor. „Der wohl mystischste Ort in Südtirol“, meint die Oma. Ihr Fotografenherz schlägt höher als wir uns befinden (1.320 m) und sie knipst sich fröhlich durch wunderbar bemalte Laubengänge mit kleinen Fenstern, an Erkern und Kerkern vorbei, über den Platz mit den urigen Gasthöfen und am uralten Kräutergarten vorüber. Das Kartäuserkloster hat Geschichte, und die wird Besuchern spannend vermittelt. Emil meint, das Kloster ist „schon cool“. „Aber jetzt wird’s Zeit fürs Bällebad.“

Der Stausee bei Vernagt, der Wallfahrtsort bei Unser Frau, sogar das hinterste Kurzras unterm beeindruckenden Gletscher – das alles war wunderbar, urig, aufregend, erlebnisreich und – in dieser Familienkonstellation auch besonders lustig. Und beim Genuss von Kartoffelteigtaschen mit Schnalstaler Lammragout, gefolgt von einem schwarzweiß-marmorierten Schokomousse, fragen wir Emil, was ihm denn am besten gefallen habe. „Das Bällebad“, meint er.

Süße Träume – vom Bällebad
Müde, ein bisschen nass, aber wunderbar glücklich kommen wir ins Hotel zurück, wo uns Frau Schwienbacher schon empfängt. Abendessenszeit für aktive Entdecker, meint sie. Es gibt ein eigenes, offensichtlich leckeres Kindermenü, denn Klein-Emil isst Vor-, Haupt und Doppel-Nachspeise! Und auch die Größeren haben guten Appetit. Hirschgulasch an Blaukraut im Apfel und Selleriepüree – lecker war's.

So, lieber Emil – jetzt darfst du ins Bällebad. Ein Blick zu Emil. Der schläft. Wir tragen ihn sanft in sein kuscheliges Bettchen, schauen fern, quatschen über den Tag. Während Oma-Fotografin ihre Bilder-Ausbeute sortiert, der Teenie-Onkel Ivo fernsieht und Emil ruhig atmet und vom Bällebad träumt, schreibe ich diese Geschichte. Und wünsche nun allen Lesern eine gute Nacht.
 

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Familienhotel Alpenhof ***s
Meraner Land - Naturns
Zwischen Bergwelt und Apfelblüte
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